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wichtige Aufgabe des Roten Kreuzes ist es, auch für größere Ereignisse
vorbereitet zu sein. Dazu sind sogenannte Schnelleinsatzgruppen (SEG)
vorgesehen, die innerhalb von etwa 30 Minuten in der Lage sind, den
normalen Rettungsdienst zu unterstützen. Dabei wird von einer
Versorgungskapazität für etwa 20 bis 30 Verletzte ausgegangen. |

Da wir in Glonn
sowieso für größere Sanitätsdienste entsprechendes Material vorhalten
und die notwendige Ausbildung und Erfahrung besitzen, haben wir uns
bereits vor einiger Zeit entschlossen, ebenfalls eine solche
Schnelleinsatzgruppe einzurichten.
Ein genaues Gründungsdatum gibt es dafür nicht,
diese Gruppe ist ab etwa 1986 im Zusammenhang mit dem "Helfer vor Ort"
und der zunehmenden Materialausstattung einfach mitgewachsen - 1997
entsprach sie dann mit einem Material-/Mannschaftsfahrzeug und einem
Transportfahrzeug der damaligen Anforderung an eine SEG eines
"bayerischen Sanitätszuges (BaySanZ)", deshalb gilt das auch als
offizielles Gründungsjahr. | |

| Gleich
im darauffolgenden Jahr wurden die Vorgaben jedoch erweitert und mit der aktuellsten Anpassung im Jahr 2009 für alle bayerischen Hilfsorganisationen verbindlich eingeführt. Wir sind
mit der Zeit gegangen und entsprechen nun auch den aktuell
geltenden bayernweit einheitlichen Richtlinien.
Heute steht in Glonn mit dieser freiwilligen
Eigenleistung dem Katastrophenschutz des Landkreises eine zusätzliche
Einsatzgruppe als "2. SEG-San EBE" zur Verfügung, die sich bereits bei
einigen Großeinsätzen bestens bewährt hat. Durch die hohen
Ausbildungsstandards, die ständige Fortbildung und Einsatzerfahrung
kann damit eine geschlossene Einheit taktisch sinnvoll auch bei
komplexeren Schadenslagen zum Einsatz kommen. |

Aufgaben
Die Schnelleinsatzgruppe
- führt dringend benötigtes Material
wie Tragen, Decken, Infusionen, Sauerstoffgeräte, Verbandstoffe usw. an
die Einsatzstelle und unterstützt den Rettungsdienst bei der Versorgung
der Verletzten.
- sucht ggf. nach Verletzten und führt deren Erstversorgung durch.
- errichtet Patientenablagen und Behandlungsplätze.
- versorgt und betreut Verletzte bis zu deren Abtransport.
- versorgt die leicht verletzten Betroffenen und entlastet dadurch den Rettungsdienst.
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Ein
sehr häufiger Einsatzanlass ist jedoch auch die Unterbringung und
Versorgung von Unverletzten, zum Beispiel nach dem Brand eines
Wohnhauses oder bei Evakuierungen wegen Hochwasser. Dafür gibt es
ebenfalls eine Einheit des Roten Kreuzes im Landkreis Ebersberg: den
Betreuungsdienst mit einer eigenen Schnelleinsatzgruppe.
Die SEG des Sanitätsdienstes wirkt hier aber
bei Bedarf unterstützend mit. Sie muss daher in der Lage sein, etwa 100
unverletzte Betroffene in ihre Obhut zu nehmen und sie bis zur
Übernahme durch die Kollegen der SEG-Betreuung zu umsorgen. 
AusrüstungUnsere Ausrüstung entspricht den Bestimmungen für den Katastrophenschutz in Bayern. Wir verfügen am Standort Glonn (zusätzlich zum Rettungswagen für den "Helfer vor Ort") über zwei Einsatzfahrzeuge und einen Anhänger: - Mannschaftstransportwagen (MTW) zur Beförderung von bis zu acht Einsatzkräften mit Material für die ersten Maßnahmen vor Ort
- Gerätewagen Sanitätsdienst 25 (GWSan25) zum Transport von weiteren Einsatzkräften und dem restlichen Material
- Materialanhänger für überregionale Hilfseinsätze, beladen mit einem Unterkunftszelt und Feldbetten sowie Decken für die Einsatzkräfte
Das Material der SEG ist zur Versorgung von 25 Patienten ausgelegt, wir führen neben Verbrauchsmaterial (Verbandmittel, Infusionen, Medikamente, Sauerstoff, Schienen, ...) und medizinischen Geräten (Beatmungsbeutel, EKG, Pulsoxymeter, ...) auch alles mit, was man für einen größeren Einsatz braucht: schnell aufblasbares Zelt (30m²), Heizung, Stromgenerator und Beleuchtung, Tragen, Decken, Stühle/Tische etc.
Die Sollstärke im Einsatz beträgt 10 Einsatzkräfte (1 SEG-Führer und 9 Helfer). Regelmäßige Übung und die Teilnahme an Aus- und Fortbildungen machen uns fit für den Großeinsatz.
Damit sind wir in der Lage, sowohl Patienten an einer Patientenablage in der Nähe des Schadensgebietes mobil zu versorgen als auch den Rettungsdienst mit einem zentral aufgebauten Behandlungsplatz (Wetterschutz, Licht, Wärme) zu unterstützen.

EinsatzgebietPrimäres Einsatzgebiet ist natürlich der Landkreis Ebersberg.
Aber prinzipiell gibt es keine Grenzen für
unseren Einsatz, je nachdem wo wir benötigt werden, sogar über den
Landkreis hinaus. Wir sind zum Beispiel im Alarmplan für den Flughafen
München enthalten, waren aber auch schon als überörtliche Hilfe im 500
km entfernten Dresden eingesetzt.
Zusammen mit der 1. SEG-San Ebersberg sind wir
im Einsatzverband des BRK-Bezirksverband Oberbayern integriert und
stellen dort gemeinsam eine der vier Sanitätsgruppen für überregionale
Einsätze. 
Kontakt:Bernhard Nowotny (SEG-Leiter)
Telefon: 08093/9264
Adresse: BRK-Kreisverband Ebersberg, 2.SEG-San EBE, Haggenmillerstr.9, 85560 Ebersberg
E-Mail: segleiter(at)brk-glonn.de
Homepage: www.brk-glonn.de/seg.html
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